Safaris, wie wir sie heute erleben können, sind im Grunde nicht sehr viel anders, als die ursprünglich von deutschen oder englischen Kolonialherren begründeten Buschreisen. Bis auf das kleine Detail, dass man heute nicht mehr mit Flinten oder Gewehren, sondern mit Kameras bewaffnet auf der Lauer liegt. Selbst die Art der Kleidung und der Fortbewegungsmittel, die Ausstattung der Zeltlager und Camps und auch die Risiken von den wilden Tieren angegriffen zu werden, sind nach wie vor dieselben.
Zwar haben sich die meisten Tiere in den Nationalparks schon an die mit Touristen beladenen Jeeps gewöhnt und akzeptieren diese auch auf den dafür festgelegten Wegen, allerdings kann es durchaus auch mal zu Zwischenfällen und Revieransprüchen kommen, vor allem dann, wenn man die vorgesehene Route verlässt. Deshalb sind in den meisten Gebieten Safaris sind auch nur mit einem Führer möglich.
Ein anderes Phänomen, was uns die Kolonialzeit hinterlassen hat, sind Rattanmöbel. Sie vereinen wie kaum ein anderer Einrichtungsstil sowohl die europäische als auch afrikanische Kultur. Auch heute noch werden ganze Hotels und Camps mit Möbeln aus Rattan für unterwegs in Afrika ausgestattet, gehören Sie für den Europäer doch ebenso zu Afrika wie die Sonne, die Savanne und die Safaris.
Auch in unseren Gefilden werden Möbel aus Rattan sehr gern als Gartenmöbel verwendet oder auch in der Gastronomie, bieten sie doch einen angenehmen Komfort und geben der Garten-, Hotel- oder Wohnlandschaft einen besonders eleganten Stil, der vornehm und zugleich auch behaglich wirkt.






